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Auf den Langlaufski statt auf dem Bike
Von Lars Hubacher und Nicolas Fischer
Für einmal waren wir auf den Langlaufski anzutreffen und nicht auf dem Mountainbike. Das Lager fing am Stefanstag an. Wir trafen uns vor unserer Unterkunft, dem Hotel Bolgenhof. Am Nachmittag ging es dann, für einige zum ersten Mal, auf die Langlaufski. Wir starten mit ein paar Spielen, um das Gefühl für die schmalen Latten zu bekommen. Dabei kam es zum einen oder anderen Sturz. Am Abend gingen wir dann, wie jeden Abend im Trainingslager, ins Coop-Restaurant essen. Es gab immer für alle genug zu essen.
Zum Laufen, dem Krafttraining und der Langlaufeinheit kam am nächsten Tag noch eine abendliche Videoanalyse dazu. Dabei sahen wir uns im Kraftraum und auf den Ski in Aktion. Das war noch seltsam, denn es ist ungewöhnlich, sich selber im Kraftraum und beim Langlaufen zu beobachten. Doch es bringt viel, um die Kraftübungen, oder die eigene Langlauftechnik zu verbessern.
Der eigentliche MARATHONTAG folgte erst noch. Wir fuhren mit dem Zug nach Klosters, weil dort die Strecken nicht so anspruchsvoll waren wie in Davos; jedoch immer noch genug anstrengend. Nach über dreieinhalb Stunden Langlauf mit verschieden kurzen Pausen hatten wir es geschafft. Das stimmte uns fröhlich und wir freuten uns auf den Abend. Dort gingen wir ins „Eau-la-la“. Es war ein Hallenbad mit verschieden Pools und Rutschen, was uns allen viel Freude bereitete. Leider ging der Abend sehr schnell zu Ende.
Mountainbike spezifischen TRX-Übungen, welche wir in ein Circuit absolvierten, warteten am nächsten Tag auf uns. Diese Übungen sahen zwar einfach und simpel aus, waren aber jedoch sehr anstrengend und recht anspruchsvoll. Danach folgte etwas, was vorher wahrscheinlich noch niemand von uns gemacht hatte. Wir fuhren mit den Langlaufskis auf den Skipisten herunter, was ein paar herrliche Szenen ergab. Nach zwei bis drei Fahrten versuchten wir es mit dem Telemark, was sich als sehr schwierig herausstellte. Anschliessend gingen wir wieder nach Hause. Jedoch mit nassen Handschuhen, aber dafür mit einem Lachen im Gesicht :-).
Wegen des starken Schneefalls wurde der Schlittelabend abgesagt und wir hatten erneut Zeit um uns zu erholen.
Vor der Abreise am letzten Tag absolvierten wir nochmals ein paar kleine Runden auf der Loipe, bevor wir ins Hotel zurückkehrten und uns fertig machten für die Heimreise.
Es war eine tolle Woche!
(11.01.2012)
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